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Vorgestellt: Ursula Stüwe-Schmitz

Leidenschaft und Präzision

Pferdebilder fotorealistisch

Ursula Stüwe-Schmitz ist selbständige Unternehmerin und handelt in ihrem Betrieb mit Rohren aus Edelstahl für den Anlagebau und geht sehr in ihrem Beruf auf. Das, so könnte man meinen, hat ziemlich wenig mit Malen zu tun. Doch bei genauerem Hinsehen stellt man schon gewisse Gemeinsamkeiten fest, doch davon später.

Sie ist eine waschechte Düsseldorferin, hier geboren, aufgewachsen und wohnt heute mit Ihrem Mann in Düsseldorf Knittkuhl, nicht weit von der Pferderennbahn Grafenberg und den weiten Koppeln der dortigen Höfe und Reitställe.

Zwar konnte ihre Mutter gut zeichnen und sie machte schon früh malerische Versuche mit Pastellstiften, doch das künstlerisch-kreative Gen kam ziemlich spät in ihr Leben.

Denn mit 14 begann zuerst ihre Leiden-schaft für Pferde und die Pferderennbahn: Unbegreiflich schön, wenn ein Pferd durch das Ziel geht“ schwärmt sie, die nie selbst den Rennsport praktiziert hat. Ihre Leiden-schaft und Freude gilt dem Pferd als Tier “Pferde zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Die Schnelligkeit, Eleganz und Leistungsbereitschaft des Englischen Vollbluts begeistern mich auch noch heute immer wieder.“ 

Neben ihrem Beruf besuchte sie über Jahre hinweg Malschulen und konnte so nach und nach die beiden Interessen und Leidenschaften miteinander koppeln: Malen und schöne, elegante und leistungsstarke Vollblutgalopper.

Zwar gibt es auch immer wieder einige Ausflüge zu anderen malerischen Motiven wie Landschaften oder Obst, doch letztendlich kehrt sie immer wieder zurück zu ihren geliebten Pferden, die sie selbst fotografiert und für deren malerische Abbildern sie sich Zeit lässt : Zur Vorzeichnung benötigt sie in der Regel drei Tage, weitere ca. 60 bis 80 Stunden, um das Öl- und Tonwerte aufzutragen um schließlich das Bild fertig zu stellen. Und immer wieder dabei die zentrale Ausgangsfrage.“Bekomme ich das hin?“ Denn, so Stüwe-Schmitz, muss alles stimmen, das Zaumzeug ebenso wie das Fell, doch das Wichtigste sind die Augen. Diese malt sie als letztes Element, denn die „Augen müssen vor allem stimmen. Hierin spiegelt sich der ganze Charakter des Pferdes. Sind diese falsch platziert oder passen nicht exakt,kann das das gesamte Bild zerstören“. Solche wertvollen Erkenntnisse hat sie u.a. von ihrem großen Vorbild, dem Pferdemaler Klaus Philipp, den sie persönlich kennengelernt hat.

Zwar bezeichnet sie das Malen als Entspannung, doch letztendlich schließt sich der Kreis zu ihr als Unternehmerin. Denn die Präzision, die der Beruf ihr abverlangt (alles muss exakt stimmen!), verlangt sie auch von sich und ihren Werken. Denn nur so kann es zu einem Erlebnis kommen, das sie mit leuchtenden Augen erzähl: Sie hatte das Ölbild von Maxis , einem dunklen Galopper, ins Netz auf Facebook gestellt und bekam von weither die Frage, ob es sich bei dem Pferdebild um den genannten Maxis handele. Etwas Besseres kann einer fotorealistischen Malerin nicht passieren, denn das ist der Beweis, dass sie das Pferd und dessen eigenen Charter hundertprozentig getroffen hat. Nun hat sie vor, sich noch stärker in die Szene der Pferdebesitzer zu begeben, um weite Auftragsbilder zu malen, wofür wir ihr viel Erfolg wünschen.

Allerdings gibt es für sie, die sich nie vorstellen könnte, abstrakt zu malen (Beruf!), auch einige Schritte in den Bereich der künstlerischen Verfremdungen, wenn sie z.B. Kuhköpfe und Pferde blau oder rot malt und so ihre Leidenschaft zum Fotorealismus ein wenig verlässt und auch neue Maltechniken versucht. Mann darf gespannt sein, wohin sich ihre Fantasie noch bewegt, vor allem, wenn sie in ein paar Jahren die Präzision ihres bisherigen Berufs verlässt und viele andere Motive kreativ umsetzten will. Doch auch dann wird noch ihre eigentliche Liebe nicht verlorengehen:

An keiner Pferdekoppel kann ich einfach vorbeigehen, ohne die Schönheit, Gelassenheit und Ruhe dieser wunderbaren Tiere zu genießen.“ Genau das gelingt ihr bei Ihrer malerischen Umsetzung für die Betrachtenden.

Seit 2018 ist sie Mitglied im Kunstverein Ratinger Maler e.V. und
seit Oktober 2020 Mitglied bei The Society of Equestrian Artists / UK.

C  Text: Michael Troesser

Weitere Informationen:

E-Mail: u.stuewe-schmitz@outlook.de

Tel. 0172-2046239

https://ursulastueweschmitz.wordpress.com

 

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