Ausstellungen

Ausstellungen des Kunstvereins Ratinger Maler

Ausstellungen sind die zentralen Plattformen für Künstler und Künstlerinnen, vor allem aber Maler und Malerinnen. Es sind Orte, um die kreativen Ergebnisse zu präsentieren. Nur so wird die Zwiesprache zwischen Werk und interpretierenden oder genießenden Betrachtern möglich. Diese Plattform kann ein Stadtmuseum ebenso sein wie ein Geldinstitut, ein altes Schloss ebenso wie Seniorenheime, ein Ladenlokal wie Firmenflure.

In den letzten 40 Jahren hat der Kunstverein Ratinger Maler mehr als 180 Ausstellungen realisiert. In den Partnerstädten Beelitz, im französischen Maubeuge (hier bereits viermal) und in Vermillion (Süd-Dakota/USA) ebenso wie in Düsseldorf (z.B. seit 1979 siebenmal im Ballhaus und fünfmal im Schloss Kalkum), vor allem aber natürlich in Ratingen selbst. Hier wurde die Kunst 14-mal bei der Deutschen Bank, siebenmal im ViniAmo, 17-mal im St.Marien-Krankenhaus und Seniorenheim und vor allem bei der Firma Fidus 21-mal gezeigt.

Ob Themen- Gruppen- oder Einzelausstellungen, ob im Museum, Firma oder einem Ladenlokal, eines gilt für jede Präsentation: Der spannende Moment, das Innere nach außen zu bringen, zu sehen, wie die eigene kreative Idee auf fremde, neugierige Augen trifft, solche spannenden Momente möchte der Kunstverein Ratinger Maler e.V. vielen Künstlerinnen und Künstlern ermöglichen.


Beispielhafte Impressionen

Inhalt


Wunderbare Werke aus Papier
Einzelausstellung Petra Richter-Rose bei FIDUS/Ratingen

Die Einzelausstellung von Petra Richter-Rose mit dem Titel PaperArt fand erneut in der Firma Fidus statt, wo grade die filigranen und erstklassisch gearbeiteten Papierkunstwerke besonders gut zur Geltung kamen. Bei der Vernissage am 17.09.2021 wurde auch dies in der Laudatio von Bernhard Marcuse, der extra aus Berlin angereist war, hervorgehoben. Er kennt Richter-Rose als Freund und konnte mit seinem Kunstverstand interessante neue Perspektiven auf die Werke öffnen.

Die Arbeiten bestechen sowohl von der Idee bis zur Ausführung durch ihre Dreidimensionalität, vor allem  auch in den Schattenrahmen, die den Werken eine besondere Wertigkeit verleihen. Auch Elfi Lütcke hob als Vorsitzende des Kunstvereins- Ratinger-Maler.e.V. diese perfekt und bis ins Detail durchkomponierten Arbeiten hervor. Das Publikum war völlig begeistert und dankte ihr durch zahlreiche persönliche Aufträge. Mehr Anerkennung kann es für eine Künstlerin wohl kaum geben.

Ursprünglich kommt Petra Richter-Rose vom Modedesign mit eigenem Atelier in Berlin.

Doch ihr Talent, ihre Kreativität und der Drang zur weiteren Gestaltung führte sie zum Malen mit verschiedenen Techniken wie Öl, Pastell, Acryl und Gouache, deren Ergebnisse sie in diversen Ausstellungen einem größeren Publikum präsentieren konnte.

Vor etwa fünf Jahren aber kehrte sie neben ihrer malerischen Tätigkeit zurück zur ihren gestalterischen Wurzeln.

Sie exprimierte mit verschiedenem Material, schwerpunktmäßig mit handgeschöpftem Papier: „Die hochwertigen Kunstpapiere müssen ein besonderes Gewicht und Elastizität besitzen, Buntpapiere sogar hohe textile Anteile“, sagt die Künstlerin und Expertin Richter-Rose, die ihre Materialien u.a. aus Japan, Nepal, und Indien bezieht.

Mit speziellem Werkzeug und Techniken wie, Quilling, Reißen, Pricken, 3-D Schnitten usw. sowie hochgradiger, konzentrierter Feinmotorik werden Oberflächen verändert, erweitert, verbunden und neu zusammengesetzt.

So entstehen einzigartige Objekte von außergewöhnlicher Ästhetik, künstlerischem Anspruch und starker, jeweils individueller kreativer Aussagekraft.

Grade in den vielfachen Möglichkeiten, mit dem Material sowohl abstrakte wie auch realistische, plastische Kunstwerke zu schaffen, macht den besonderen Reiz aus“, sagt sie, die ihre haptischen Arbeitsprozesse als „innere Einkehr“ empfindet.i


Gelungener Auftakt im August 2021
Erste Werkschau des Kunstvereins Ratinger Maler e.V. in diesem Jahr

Nachdem der bisherige Vereinsraum in der Sheddachhalle im ehemaligen Industriestandort Ratingen Ost, nicht mehr zur Verfügung stand, hat der Kunstverein an der Homberger Straße 6 in einem ehemaligen Bürogebäude einen neuen Vereinsort gefunden. Der helle, große Raum bietet ideale Möglichkeiten für Treffen, vor allem aber für Ausstellungen.

Nach einer langen, pandemiebedingten Pause hatten am vergangenem Wochenende die Mitglieder nun endlich wieder die mit Spannung erwartete Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren. 20 Malerinnen und Maler haben die erste Gelegenheit genutzt und sich an der Gruppenausstellung ohne thematische Vorgabe beteiligt. Die Arbeiten zeigen einmal mehr die Bandbreite der Künstlerinnen und Künstler, die z.T. die in der langen Coronastarre durch Kreativität einen dringend notwendigen Ausgleich geschaffen haben.

Neben Bildern, die selbst das Covid-Virus zum Thema haben, stechen vor allem die Skulpturen zu 100 Jahre Beuys heraus, einem der ersten Künstler, der, übrigens auch als Gründungsmitglied der Grünen, das Thema Naturschutz künstlerisch umsetzte. Entsprechend präsentiert Pauline Kugler eine von der Erd-Erwärmung bedrohte Gans auf Filz („Stoppt die Herd-Erwärmung – die „Partei der Tiere“) und einen rostigen Baum, an dessen Ästen jeweils anders gestaltete Masken das aktuellste Thema der Zeit aufgreifen.

Gabriele Funk erinnert mit ihrer Skulptur „Fluxus 2021“ an das Fluxusobjekt 1962 von Beuys. Zentrale Elemente des damaligen Projektes hat sie in die heutige Zeit übertragen, der damalige Besen von Beuys mutiert zu dem Hexenbesen von Harry Potter, der das Corona-Virus unschädlich machen will.

Aber auch die präzisen kleinen Arbeiten aus geschöpftem Papier hinter Glas von Petra Richter-Rose nehmen den Betrachtenden mit auf eine Fantasiereise, zum Beispiel durch den Titel: “Zerrissenheit“.

Anders arbeiten Jasmin Troschke und Ursula Stüwe-Schmitz. Sie präsentieren fotorealistische Werken z. B. mit einer geöffneten Schokoladentafel („Alles Peanuts“) und der großformatigen Umsetzung eines Galopppferdes. Daneben gibt es Landschaftsbilder, abstrakte Werke oder auch z.B. ein Mittelformat der zweiten Gabriele Funck, die auf einem gemalten Spiralblock den flüchtigen Moment eines Frauenportraits mit Acrylwischtechnik so geheimnisvoll einfängt, dass man förmlich mitfliegt in eine unbekannte Zukunft.

Dafür, dass es coronabedingt keine gewohnte Vernissage und wenig Werbung gab, war die Resonanz erstaunlich, sodass die Ausstellung auch am nächsten Wochenende, Samstag, 14. Aug., 13:00 – 16:00 Uhr und Sonntag, 15. Aug., 11:00 – 16:00 Uhr geöffnet und jeder eingeladen ist, durch die farbigen Kunstwerke die graue Zeit der Pandemie ein wenig aufzuhellen. Danach wird die sehenswerte Werkschau auch noch bis Mitte September für interessierte Gäste kostenlos nach vorheriger Vereinbarung besucht werden können. Kontakt: Tel.: 02102 41262 oder info@kunstverein-ratinger-maler.de. Es gelten die dann erforderlichen Corona-Bestimmungen.

Bilder/Text: M.Troesser

 

Ausstellung Sheddachhalle 2020

Ein Highlight in dem so kunstreduzierten Coronajahr 2020 war die Ausstellung in der alten Industriehalle der ehemaligen Ratinger Maschinenfabrik in Ratin-gen Ost. 

Die Kombination von farbiger, moderner Kunst, von Bildern und Skulpturen, erzeugten durch die von der Zeit gezeichneten, verfallenden Wände und abgegriffenen Eisentüren  eine spezielle Spannung und besonderen Reiz. Selbst die gelben Abgrenzungen auf dem Boden, ehemals Wegzeichen für Arbeiter und ihre Maschinen, wurden übernommen und für Bildstelen genutzt.

Für einen Moment war man zurückversetzt in alte Industriekultur, dann wieder in die bunte, moderne Jetztzeit mit ihrer kraftvollen Kreativität und eigenen Ästhetik.  

Ausstellungen bei FIDUS Ratingen

FiDUS Business Solutions GmbH bietet Services rund um Büro, Konferenzen, Sekretariat, die von unzähligen Kunden jedes Jahr genutzt werden.

Idealer Standort für die Präsentation von Kunst auf den langen Fluren, in Büros und Konferenzräumen. So ist seit Jahren hier eine zuverlässige („fidus“) Partnerschaft entstanden zwischen der kunstaffinen Chefin, Martina Schürings-Giertz, und dem Kunstverein Ratinger Maler e.V., die sowohl den Kunden der Firma als auch den Malerinnen und Malern positive Anreize gibt.

Zurzeit wird hier – coronabedingt seit einem Jahr –  die 21. Ausstellung mit dem Thema: „Büro“ präsentiert.

Ausstellungen im Ballhaus, Nordpark Düsseldorf

Der Nordpark in Düsseldorf ist eine große, gepflegte Grünanlage und aus dem Stadtgebiet nicht mehr wegzudenken. Er beherbergt nicht nur den Aquazoo und unzählige zeitgenössische Skulpturen berühmter Künstler der Düsseldorfer Kunstszene, sondern hier auch das neoklassi-zistische Bauwerk BALLHAUS.

Das ehemals als Gartenhalle genutzte große, lichtdurchflutete Einraumgebäude bietet optimale Voraussetzungen für die Präsentation von Kunst.

Durch die Vermittlung der Vorsitzenden, Elfi Lütcke, fanden hier seit 1997 bereits sieben „Sommerausstellungen“  des Vereins statt, mit großen Vernissagen und viel Resonanz.

2014 musste die große Sommerausstellung 2 Tage vor der Eröffnung wegen Gebäude-schadens durch ELA abgesagt werden.

Ausstellungen im ViniAmo Ratingen

Dorothe Clostermann und ihrer Ehefrau Brigitte Faasch ist es gelungen, mit viel Liebe zum Detail aus einem alten Garagenhof an der Kreuzstraße in Ratingen einen außergewöhnlichen Ort für Veranstaltungen, Feste und Weinproben (ViniAmo) zu errichten, einer italienischen Finca mit Garten nachempfunden.

Da Brigitte Faasch, selbst leidenschaftliche Fotografin, hier Ihre eigenen Werke präsentierte, lag es nahe, den Raum auch für Ausstellungen des Kunstvereins Ratinger Maler zu nutzen.

Seit 2014 fanden  hier 7 Einzel- und Gruppenausstellungen statt, die durch die stilvolle Atmosphäre des Ortes  unzählige Besucherinnen und Besucher anzogen, die hier Kunst in einem außergewöhnlichen Ambiente  goutieren konnten.

Eine Zeitlang konnte der Raum auch für weitere, interne Aktivitäten des Vereins genutzt werden. 

2018 - Ausstellung in der Partnerstadt Maubeuge

Mit der französischen Stadt Maubeuge, 232 km  Luftlinie entfernt, verbindet Ratingen die längste Städtepartnerschaft.

Ihr 60-jähriges Bestehen  wurde sowohl in Maubeuge, aber auch in Ratingen 2018 groß gefeiert.

Mit einem Festakt im Rathaus der Stadt Maubeuge und in dem frisch renovierten Salle Sthrau wurde der Partnerschaftseid von den Bürgermeistern Arnaud Decagny und Klaus Pesch am 21. September bekräftigt. Umrahmt wurde der Festakt durch eine einwöchige Kunstausstellung des Kunstvereins Ratinger Maler e.V. in Maubeuge. In Ratingen folgte dann im November der Gegenbesuch, wo Klaus Pesch die „Leuchtgiraffe“ als Symbol der Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich überreichte. Sie hängt jetzt im Rathaus von Maubeuge (siehe auch unter „Aktionen &Projekte“).

Ausstellungen im Sankt-Marienkrankenhaus

Sankt-Marien-Seniorenheim

Krankenhäuser und Seniorenheime haben in den letzten Jahrzehnten einen starken Imagewandel erfahren.

Die grauen Flure und schlichten Wartezonen sind u.a. zu farbigen, hellen Orten geworden. Gerade in Häusern, in denen oft angstbesetzte Situationen erlebt werden, kann Kunst an den Wänden Fantasie und farbige Momente der Zuversicht ermöglichen.

Sie kann helfen, den Aufenthalt sowohl in einem Krankenhaus, aber auch einem Seniorenheim zu verschönern und erleichtern.

Zwischen dem Marienkrankenhaus Ratingen und dem Kunstverein Ratinger Maler e.V. besteht ein jahrzehntelanger, enger Kontakt.

Seit 2003 fanden bis dato 17, meist thematische, Ausstellungen des Vereins statt, immer mit dem Ziel, die Räume durch die Arbeiten der Vereinsmitglieder zu vitalisieren und den Aufenthalt bunter zu machen.

Ausstellung "Feuer und Wasser" bei der Feuerwehr Ratingen

Feuer und Wasser“ war das Thema der dritten Ausstellung bei der Hauptfeuerwehr und Rettungswache in Ratingen 2014.

Im Ausbildungsbereich und Besprechungs-räumen präsentierten 19 Künstlerinnen und Künstler des Kunstvereins Ratinger Maler 46 Arbeiten unterschiedlichster Techniken mit z.T. fotorealistischen Darstellungen der Feuerwehr, aber auch stark surrealen Elementen.

Stellvertretendem Bürgermeister Rainer Vogt und René Schubert, Leiter der Feuerwehr, gefielen vor allem die Bandbreite der Arbeiten, die völlig neue Perspektiven auf das Thema zuließen. Am Tag der offenen Tür konnten die Werke auch externen BesucherInnen gezeigt werden.

„Der Feuerschlauch“, die Arbeit eines Vereins-Mitglieds, fand einen solchen Anklang, dass es bis heute eine Wand der Wache ziert.

Jubiläum 2019 : 40 Jahre Club Ratinger Maler

1. Jubiläumsausstellung in der Musikschule Ratingen

Seit nunmehr 40 Jahren trägt der Kunstverein Ratinger Maler e.V. zur lebendigen Kunstszene in der Stadt Ratingen bei. Aus diesem Anlass gab es einen Festakt im Ferdinand-Trimborn-Saal der Musikschule Ratingen, wo zugleich eine Jubiläums-Ausstellung eröffnet wurde. Als Gastgeschenk überreichte die Vorsitzende der Ratinger Maler, Elfi Lütcke, der Musikschule ein Kunstwerk, das aus 32 bemalten Quadraten durch ebenso viele Vereinsmitglieder gestaltet wurde.
Musikschulleiter Paul Sevenich nahm das Geschenk begeistert an, das nun das Foyer des Konzertsaals dauerhaft schmücken wird.
Die Ausstellung umfasste 43 weitere Exponate, die zwei Wochen lang im Erdgeschoss des Musikschulgebäudes in der Poststraße 23 zu sehen waren.

2.Jubiläumausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen-Hösel

Die Ratinger Maler präsentierten sich zum Ende des Jubiläumsjahres mit einer Ausstellung vom 13. Oktober bis 8. Dezember 2019 im Ober-schlesischen Landesmuseum in Ratingen Hösel,  das  aus Anlass des besonderen Jubiläums  seine Sonderausstellungsfläche zur Verfügung stellte als Zeichen der besonderen Verbundenheit mit den Bewohnern der Stadt. Auch durch den guten Kontakt der stellvertr. Vereinsvorsitzenden, Anita Esper,  zum Museum wurde diese Ausstellung möglich.

Eine gelungene Auswahl von unterschiedlichsten Arbeiten der Vereinsmitglieder erwarte die fast 700 Besucher an diesem Tag. Eröffnet wurde die Ausstellung im gegenüberliegenden Haus Oberschlesien von Frau Dr. Peters Schildgen, stellvertretende Leiterin des Museums, dem Bürgermeister Klaus Pesch und der Vorsitzenden des Kunstvereins Ratinger Maler, Elfi Lütcke. 

Presseberichte gab es u.a. von der Rheinischen Post und im Ratinger Wochenblatt. Die Zeitschrift „Vor Ort“ Hösel berichtete in zwei Ausgaben ausführlich.

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